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5 Fehler, durch die Führungskräfte ihr individuelles Potenzial als Dirigent ihres Teams verschenken

In diesem Beitrag zeige ich dir, welche Fehler du vermeiden solltest, um zu der souveränen und begeisternden Führungskraft zu werden, die du sein willst.

Um Menschen zu führen und mit einem Team etwas zu bewegen braucht es viel mehr als fachliche Fähigkeiten. Trotzdem ist Fachkompetenz oft der Grund warum jemand eine Führungsposition erhält. Nur 15 Prozent der Führungskräfte werden, laut einer StepStone-Umfrage, auf ihre Rolle als Führungskraft vorbereitet. 85 Prozent starten ohne jegliche Führungserfahrung und ohne entsprechendes Training.

1. Fehler: Du hast kein klares Ziel

Viele Führungskräfte sind fachlich hoch qualifiziert, arbeiten engagiert und haben 1000 tolle Ideen im Kopf, die sie gerne umsetzen wollen. Dazu müssen aus diesen Visionen Ziele werden. Im Kopf, auf dem Papier, klar und konkret. Konzentriere dich auf das, was dir wichtig ist und gib es so weiter, dass deinem Team klar wird, was gemeinsam erreicht werden soll.

Nur dann hast du eine Chance, dass dein Team mitzieht und dass eigene Ideen eingebracht werden. Nimm dir die Zeit und setze dich mit deinen Zielen in deiner Führungsposition auseinander. Gib dir und deinem Team die Chance, klare und konkrete Ziele zu verfolgen und gemeinsam daran zu wachsen.

Wenn du

      • dir selber unsicher bist,
      • keine Entscheidungen triffst,
      • die falschen Prioritäten setzt

dann bleibt es ein Traum von großartigen Ergebnissen im Team.

Stell dir vor, du stehst als Dirigent vor deinem Orchester und alle wissen ganz genau, wie du dir das Musikstück vorstellst, wie es klingen soll und was sie tun müssen, um diesen Klang zu erreichen. Du führst ein Team von Spezialist:innen. Jeder ist für seine Stimme selbst verantwortlich und fügt sich in das Gesamtklangbild ein.

Du spürst, wie deine Ideen aufgenommen werden, wie du und dein Orchester eins werden und wie gemeinsam ein hervorragendes Ganzes entsteht. Was du reingibst an Energie, Kompetenz und Begeisterung, kommt unmittelbar zurück.  Ausgehend von deinen klaren Zielen ergibt sich ein grandioses Klangbild und alle haben Gänsehaut. Darum geht es und genau so muss es sein, wenn du mit deinen Zielen, mit deinen Entscheidungen und deinen Prioritäten dein Team begeisternd führen möchtest. Und das ist lern- und trainierbar.

Definiere dein Ziel und finde deinen Weg.

2. Fehler: Du arbeitest wenig strukturiert

Zahlreiche Führungskräfte sind oft so engagiert, dass sie arbeiten und arbeiten und keine Zeit dafür verwenden, ihre Arbeitseffizienz zu überprüfen. Handlungs- und Ergebnisorientierung ist eines der Persönlichkeitsmerkmale, die eine erfolgreiche Führungspersönlichkeit auszeichnet. Wer nicht überprüft, an welcher Stelle er seine Organisation optimieren kann, nutzt seine Ressourcen nicht komplett aus. Die Folge:

      • Der Schreibtisch quillt über und ein Termin jagt den anderen.
      • Telefonate und Besuche stören jegliche geordnete Arbeit.
      • Durch die fehlende Zeit für Planung rennst du immer hinterher.

Viele Führungskräfte geraten in diese drei Zeitfallen und sind nach kurzer Zeit von der Vielzahl der Aufgaben gestresst. Das ist schade, denn mit strukturierten Arbeitsmethoden und dem Wissen, z. B. was du ändern musst, um effizient zu arbeiten, sind diese drei Punkte ganz einfach. Und nur wenn du den Überblick über die Aufgaben behältst, kannst du diese transparent und verständlich kommunizieren.

Wer als Dirigent:in mit seinem Orchester arbeitet, braucht einen Plan und eine Struktur. Proben werden vorbereitet, um die verfügbare Probenzeit effizient zu nutzen. Als Dirigent:in kannst du dann situativ reagieren und sogar die ganze Probenplanung umschmeißen, wenn du den Überblick über deine Prioritäten hast. Gelingt es dir, deine Arbeitsorganisation und dein Zeitmanagement zu optimieren, bleibst du entspannt im Arbeitsalltag und hast mehr Zeit für deine Führungsaufgaben und mehr freie Zeit für dich selbst.

Mache einen Plan, bleibe flexibel und reagiere situativ.

3. Fehler: Du kannst Dich nicht durchsetzen

In der Führungsrolle besteht oft das große Bedürfnis nach Anerkennung. Um dies zu erreichen, versuchen Menschen in Führungspositionen, es allen Recht zu machen und vermeiden Entscheidungen, die kritisiert werden könnten. Im schlimmsten Fall werden Entscheidungen getroffen und wieder zurückgenommen. Mitarbeitende wünschen sich allerdings Führungskräfte, die zu ihren Worten klar stehen und die Verantwortung für ihre Entscheidungen übernehmen.

      • Zeige Verständnis für die Anliegen deines Teams.
      • Kommuniziere deine Entscheidungen unmissverständlich.
      • Lerne “Nein” zu sagen.

Wenn du als Dirigent:in die Stücke, die nicht jedem gefallen wieder einsammelst oder Probemethoden, die du gut findest nicht mehr praktiziert weil es einigen nicht gefällt, verlierst du deine Glaubwürdigkeit. Die gut gemeinte Freundlichkeit. um alle bei Laune zu halten. verkehrt sich ins Gegenteil. Es entsteht Unruhe im Team, da keine Verlässlichkeit vorhanden ist. Hör dir die Einwände an, mach deine Entscheidung transparent und bleibe dabei, auch wenn es für einige unbequem ist.

Die Balance zwischen Verständnis und Durchsetzungsvermögen kann ein schmaler Grat sein. Wenn du eine Meinung äußerst, die nicht jedem gefällt, und das mit wohldosierter Dominanz, stärkst du dich in deiner Führungsposition, ohne deine Glaubwürdigkeit zu verlieren.

Dein Mut zur Entscheidung wird belohnt.

4. Fehler: Du kennst Deine Wirkung auf andere nicht

Die einen sind auf Du und Du mit ihrem Team, die anderen haben eine meilenweite Distanz. Was ist richtig? Vielen Führungskräften gelingt es nicht, eine angenehme Teamatmosphäre herzustellen. Sie wundern sich, dass, trotz ihres hohen Engagements, kein Teamspirit vorhanden ist. Oder sie fragen sich, warum es unter den Mitarbeitenden Neid und Konkurrenzdenken gibt. Bist du dir über folgende Punkte bewusst?

      • wie du durch deine Sprache wirkst
      • was deine Körpersprache aussagt
      • welche innere Haltung du hast

Oft sind es unbewusste körpersprachliche Signale, die ausgesendet werden. Willst du als Führungskraft dein Team motivieren, musst du deine persönliche Wirkung kennen. Es hilft dir zu wissen, welchen Bezug deine innere Haltung auf deine Kommunikation hat.

„Wie oft muss ich dir denn das noch erklären?“ „Ich arbeite jetzt nur noch mit denen, die es können.“ Wenn du als Dirigent:in in dieser Art kommunizierst, rufst du Ablehnung hervor. Die angesprochene Person fühlt sich von dir herabgewürdigt. Du signalisierst wenig Wertschätzung, wenn du z. B. bei bestimmten Musikern die Augen bei jedem falschen Ton verdrehst . Mit deinem Auftreten als Führungskraft und deiner Wirkung auf andere hast du einen wesentlichen Einfluss auf die Atmosphäre im Team.

Sprich mit Deinem Gegenüber auf Augenhöhe und in seiner Sprache.

5. Fehler: Du hast wenig Selbstvertrauen

Der Selbstwert, die grundlegende Einstellung zu sich selbst und die Bewertung und Wahrnehmung der eigenen Leistung beeinflusst das Führungsverhalten. Wie willst du dein Team motivieren, wenn du an dir selbst zweifelst? Wie willst du Fähigkeiten anderer fördern, die du bei dir selbst nicht anerkennst? Wie kannst du Menschen führen, wenn du wenig Vertrauen in dich selbst hast?

Führungskräfte, die sich aus der Masse abheben, die mit Kompetenz, Geradlinigkeit, mit Menschlichkeit und Format motivierend führen, haben ein starkes Selbstvertrauen. Sie sind nicht auf die Anerkennung ihrer Vorgesetzten oder auf den Abschluss des megaerfolgreichen Projektes angewiesen (auch wenn beides motiviert). Sie vertrauen sich und entwickeln dadurch die nötige Gelassenheit.

      • Sie sind sich ihrer eigenen Werte bewusst.
      • Sie kennen ihre Fähigkeiten.
      • Sie können Grenzen setzen.

Du bist Dirigent:in deines Teams. Du führst Spezialist:innen, die in ihrem Bereich viel mehr wissen als du als Führungskraft. Durch die Art und Weise deiner Führung gibst du Orientierung. Du gibst den Raum vor, in dem Menschen arbeiten, sich entwickeln und ein gemeinsames Ziel erreichen. Du trägst eine hohe Verantwortung – für andere und für dich selbst.

Gelassen und selbstbewusst gibst du dir und anderen Raum für Entfaltung.

Bist du veränderungsbereit? Willst du dich weiterentwickeln? Möchtest du dein volles Potenzial in deiner Führungsrolle entfalten?

Dann ist meine Dreiklang-Strategie für dich das Richtige. Ich zeige dir, wie du deine Aufgaben und dein Zeitmanagement im Griff hast, wie du überzeugend und wertschätzend kommunizierst und wie du deine Stärken in deiner Führungsrolle einsetzen kannst, um dein Team begeisternd zu führen. 

Natürlich funktioniert das Ganze nur, wenn du dich tatsächlich weiterentwickeln willst und bereit bist, dafür etwas zu tun.

Stell dir vor, du hast als Dirigent:in zwar ein tolles Stück ausgesucht, du hast es deinem Orchester verständlich erklärt und es kommt gut an. Und dann ist dir das Proben zu anstrengend – dann ist es aus mit dem Traum „Als Persönlichkeit begeistern“.

Setze deine Ideen mit deinem Team um und werde zu der souveränen und begeisternden Führungspersönlichkeit, die du sein willst.

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In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.

Augustinus Aurelius (lateinischer Kirchenlehrer und Philosoph, 354 - 430)